octenisept Spray: octenisept Wund- und Schleimhautantiseptikum

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  • Ab 1x
    8,95 €* 35,80 €* / 1 Liter
Inhalt: 0.25 Liter
  • Regulierung
    Arzneimittel
  • Darreichungsform
    flüssig
  • Wirksamkeiten
    bakterizid, begrenzt viruzid, fungizid
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Größe
Summe: 8,95 €*
Produktnummer: SM-121411
Produktinformationen "octenisept - Wund- und Schleimhautantiseptikum"

Das octenisept Wund- und Schleimhautantiseptikum bietet Ihnen ein breites Wirkungsspektrum bei einer gleichzeitig sehr guten Hautverträglichkeit. Zum einen kann es zur Desinfektion von Verbrennungswunden sowie chronischen, akuten, chirurgischen und traumatischen Wunden verwendet werden. Zum anderen eignet sich das octenisept Wund- und Schleimhautantiseptikum zur Desinfektion im Oralbereich sowie auch zur Antiseptik vor operativen und diagnostischen Eingriffen im Ano/Uro-Genital- und Vaginalbereich.

Aufgrund seiner herausragenden Haut- und Schleimhautverträglichkeit kann das octenisept Desinfektionsmittel auch von schwangeren Frauen (ab dem 4. Monat) sowie auch auf der Haut von Kindern, Säuglingen und Frühgeborenen verwendet werden.

octenisept - Produkteigenschaften:

  • Desinfektionsmittel zur schmerzfreien Wund- und Schleimhautdesinfektion
  • flüssiges Desinfektionsmittel zum Sprühen
  • breites Wirkungsspektrum
  • bakterizide sowie begrenzt viruzide Wirksamkeit (inkl. Chlamydia trachomatis, MRSA, Pseudomonas aeruginosa, Neisseria gonorrhoeae, Candida albicans, Gardnerella vaginalis, Trichomonas spp.)
  • zur Desinfektion von akuten, traumatischen, chirurgischen und chronischen Wunden
  • auch zur Desinfektion von Verbrennungswunden geeignet
  • Antiseptikum zur Desinfektion der Schleimhäute vor operativen sowie diagnostischen Eingriffen im Oralbereich sowie im Ano-/Uro-Genital- und Vaginalbereich
  • Hautantiseptikum zur präoperativen Desinfektion in der Nähe der Schleimhäute
  • sehr gute Hautverträglichkeit
  • sehr gute Schleimhautverträglichkeit
  • auch für die Anwendung auf der Haut von Kindern und Säuglingen geeignet
  • auch für eine sichere Anwendung während der Schwangerschaft geeignet (ab dem 4. Monat)
  • farblos
  • pH-Wert: ca. 6 (bei 20°C)

Wirksamkeit des octenisept Hautantiseptikums

  • bakterizide Wirksamkeit in 30 Sekunden
  • begrenzt viruzide Wirksamkeit in 30 Sekunden
  • wirksam gegen MRSA in 30 Sekunden
  • wirksam gegen Chlamydia trachomatis in 30 Sekunden
  • wirksam gegen Pseudomonas aeruginosa in 30 Sekunden
  • wirksam gegen Neisseria gonorrhoeae in 30 Sekunden
  • wirksam gegen Gardnerella vaginals in 30 Sekunden
  • wirksam gegen Trichomonas spp. in 1 Minute
  • wirksam gegen Candida albicans in 2 Minuten

Verpackungseinheit der octenisept Wunddesinfektion:

  • 250 ml/Flasche, 10 Flaschen/Karton (2,5 Liter/Karton), inkl. Sprühpumpe
  • 500 ml/Flasche, 20 Flaschen/Karton (10 Liter/Karton)
  • 1 Liter/Flasche, 10 Flaschen/Karton (10 Liter/Karton)

Pflichttexte zu zugelassenen Arzneimitteln gem. § 4 HWG
octenisept

Zusammensetzung: 100 g Lösung enthalten:
Arzneilich wirksame Bestandteile : Octenidindihydrochlorid 0,1 g, Phenoxyethanol (Ph.Eur.) 2,0 g.
Sonstige Bestandteile: 2-[(3-Kokosfettsäureamidopropyl)dimethylazaniumyl]acetat, Natrium-D-gluconat, Glycerol 85 %, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
Anwendungsgebiete: zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen - im Ano-Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase - in der Mundhöhle. Zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen sowie zur unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung.
Gegenanzeigen: octenisept® sollte nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle (z.B. intraoperativ) und der Harnblase und nicht am Trommelfell angewendet werden. überempfindlichkeit gegenüber den arzneilich wirksamen Bestandteilen oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nebenwirkungen: Selten: Brennen, Rötung, Juckreiz und Wärmegefühl, sehr selten: Kontaktallergische Reaktionen, wie z.B. vorübergehende Rötung, nicht bekannt: nach Spülung tiefer Wunden mittels Spritze wurde über das Auftreten von persistierenden ödemen, Erythemen und auch Gewebsnekrosen berichtet, die z.T. eine chirurgische Revision erforderten. Bei Spülungen in der Mundhöhle verursacht octenisept® vorübergehend einen bitteren Geschmack.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: octenisept® nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen. Die Anwendung von octenisept® im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen. Um Gewebeschädigungen zu vermeiden, darf das Präparat nicht mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden. Das Präparat ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt (Auftragen mittels Tupfer oder Aufsprühen).
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: Schülke & Mayr GmbH, D-22840 Norderstedt, Tel. +49 40 52100-0, info@schuelke.com

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Warum ist Wunddesinfektion wichtig? 

Mithilfe von Wunddesinfektion kann das Infektionsrisiko verringert werden. Dies ist empfehlenswert, da Infektionen den natürlichen Heilungsprozess verlangsamen können und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Narben entstehen. Eine Wunddesinfektion trägt somit zur schnelleren Wundheilung bei.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Wunddesinfektion weniger effektiv ist als die Desinfektion gesunder Haut. Die Keimbelastung kann hier nur verringert, nicht aber vollständig verhindert werden.

Wofür eignet sich Wunddesinfektion? 

Wunddesinfektionsmittel sind zur Desinfektion verschiedener Verletzungen geeignet. Sie können Wunddesinfektionsmittel theoretisch auf die folgenden Wunden auftragen:

  • leichte Verbrennungen
  • Schnittwunden
  • Kratzwunden
  • Schürfwunden
  • Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • offene Blasen

Wann ist eine Wunddesinfektion sinnvoll?

Wunddesinfektion ist nicht immer gleichermaßen sinnvoll. Stattdessen sollten Verletzungen manchmal einfach ausbluten. Denn hierbei werden Schmutz und Keime aus der Wunde heraus geschwemmt.

Bei kleinen Schürfwunden, die kaum verschmutzt sind, genügt es häufig, die Wunde mit klarem Wasser auszuspülen, um kleinste Schmutzpartikel aus der Wunde herauszuspülen. Hierzu sollten Sie kühles Leitungswasser verwenden. 
Auch bei anderen kleinen Wunden können eine gute Wundreinigung und eine sterile Abdeckung ausreichen, sofern Ihr Immunsystem ansonsten intakt ist. In diesem Fall ist eine Wunddesinfektion nicht zwingend nötig. 

Bei tiefen und stark verunreinigten Wunden, empfehlen wir Ihnen immer eine Wunddesinfektion, um das Infektionsrisiko zu verringern. Ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht beispielsweise, wenn Sie sich an einer schmutzigen Glasscherbe oder einem rostigen Nagel verletzt haben oder wenn Sie sich eine Bissverletzung zugezogen haben. In diesen Fällen sollten Sie die Wunde auf jeden Fall desinfizieren.

Schritte der Wunddesinfektion


Im Rahmen der Wundversorgung können Sie sich an den folgenden Schritten orientieren.

  1. Wunde kurz bluten lassen 
  2. Hände desinfizieren (+ ggf. Einmalhandschuhe anziehen) 
  3. Wunde ausspülen 
  4. Fremdkörper entfernen 
  5. Wunde desinfizieren 
  6. Wunde abdecken

1. Wunde kurz bluten lassen

Während die meisten Menschen dazu tendieren, eine Blutung sofort stoppen zu wollen, ist es häufig tatsächlich sogar empfehlenswert, eine Wunde zunächst kurz bluten zu lassen. So können Bakterien sowie feinste Schmutzpartikel durch den körpereigenen Reinigungsprozess aus der Wunde herausgespült werden.

2. Händedesinfektion vor Wunddesinfektion

Bevor Sie eine Wunde versorgen, sollten Sie zunächst zur Händedesinfektion greifen. Desinfizieren Sie Ihre Hände, sowohl wenn Sie eine Wunde an Ihrem eigenen Körper behandeln, als auch, wenn Sie die Wunde einer anderen Person versorgen. 

Die Händedesinfektion vor der Wunddesinfektion verhindert, dass potentielle Krankheitserreger (z.B. Bakterien oder Viren) von Ihren Händen in die Wunde gelangen.

3. Wunde mit klarem Wasser ausspülen

Im nächsten Schritt sollten Sie eine frische Wunde mit klarem Wasser ausspülen. Denn nicht alle Schmutzpartikel können durch den körpereigenen Reinigungsprozess - die Blutung - herausgespült werden. Nutzen Sie hierfür klares Leitungswasser mit einer milden Temperatur (lauwarm bis kalt) sowie einen schwachen Wasserstrahl und drehen Sie den Wasserhahn nicht voll auf. Denn der Druck würde der Wunde schaden.

Falls Sie unterwegs sind und kein Leitungswasser griffbereit haben, können Sie stattdessen auch Mineralwasser verwenden.
Alternativ können Sie die Wunde auch mit einer Kochsalzlösung ausspülen. Das Salz wirkt desinfizierend und fördert die Wundheilung.

4. Fremdkörper aus Wunde entfernen

Nachdem Sie die Wunde ausgespült haben, können Sie besser feststellen, ob hartnäckigere Fremdkörper in der Wunde feststecken (z.B. kleine Steinchen oder Splitter). Entfernen Sie diese vorsichtig mit einer Pinzette.

5. Wunde mit Wunddesinfektionsspray besprühen

Nachdem Sie Schmutzpartikel aus der Wunde herausgespült und hartnäckigere Fremdkörper mit einer Pinzette entfernt haben, ist der Zeitpunkt gekommen, um potentiell krankheitserregende Mikroorganismen (z.B. Bakterien oder Viren) in der Wunde abzutöten bzw. zu inaktivieren. Beachten Sie hierbei die Herstellerangaben zur notwendigen Einwirkzeit.

Das bekannte Octenisept benötigt beispielsweise eine Einwirkzeit von einer Minute, um eine Wunde zu desinfizieren.

Beachten Sie, dass das Wunddesinfektionsmittel nicht mit Druck in das Gewebe injiziert werden sollte. Nutzen Sie daher keine Spritzen zur Wunddesinfektion, sondern verwenden Sie ein Wunddesinfektionsspray.

6. Pflaster oder sterile Kompresse aufbringen

Bedecken Sie kleine Wunden nach der vorgegebenen Einwirkzeit mit einem Pflaster. Zum Abdecken größerer Wunden können Sie eine sterile Kompresse und einen Verband verwenden. Diese Abdeckung verhindert, dass neue Schmutzpartikel und/oder Bakterien in die Wunde eindringenkönnen.

Die optimale Wundauflage

Die optimale Wundauflage soll dazu beitragen, Juckreiz und Schmerz zu reduzieren. Außerdem soll sie das Wundsekret aufnehmen, die Wunde dabei jedoch nicht austrocknen

Die Wundauflage sollte zudem antimikrobiell wirken und hypoallergen sowie inert sein, um die Haut nicht zu irritieren. „Inert“ bedeutet, dass sich das Material nicht an chemischen Prozessen beteiligt. Außerdem darf eine gute Wundauflage keine Bestandteile an die Wunde abgeben (z.B. Fusseln).  Des Weiteren sollte die optimale Wundauflage atmungsaktiv sein und somit den Gasaustausch der Wunde nicht verhindern. 
Die Wunde sollte beim Wechsel der Wundauflage geschont werden. 

(Quelle: Dr. Georg Daeschlein: Desinfektion von Haut und Wunden, 26.11.2009)

Tipps und Hinweise

Wunddesinfektion - die richtige Wundversorgung 


Die richtige Wundversorgung hängt von der Art und vom Schweregrad Ihrer Wunde ab. Im Folgenden finden Sie nähere Informationen darüber, wie Sie Schürf-, Schnitt-, Platz-, Stich- und Bisswunden sowie Kratzer und Verbrennungen bestmöglich behandeln.

Wunddesinfektion bei Schürfwunden: Mit klarem Wasser ausspülen! 

Zwar erscheinen Schürfwunden häufig wenig bedrohlich, da sie nur wenig bluten. Doch gerade in dieser geringen Blutung liegt das Risiko von Schürfwunden. Denn wenn eine Wunde blutet, findet eine körpereigene Reinigung der Wunde statt, indem winzige Fremdkörper (z.B Staubpartikel) aus der Wunde herausgespült werden. Bleibt dieser Wundreinigungsprozess aus, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko, da Sand, Staub oder andere Schmutzpartikel in der Wunde bleiben und nicht durch die Blutung herausgespült werden.

Die Dauer des Heilungsprozesses variiert je nach Größe und Schweregrad der Schürfwunde. Bei oberflächlichen, kleinen Schürfwunden ist die Wunde nach etwa 1-2 Wochen verheilt.

Wunddesinfektion bei Schnittwunden: Kurz bluten lassen!

Da der Körper eine Wunde durch die Blutung selbst reinigt, empfehlen wir Ihnen, kleine Schnittwunden kurz bluten zu lassen, bevor Sie die Wunde versorgen. So werden Keime und Schmutzpartikel herausgespült

Schnittwunden zeichnen sich durch glatte Ränder aus, die mit einem Schnellverband aneinander “geklebt” werden können. Auf diese Weise können Schnittverletzungen verhältnismäßig gut abheilen. 

(Quelle: Apotheken Umschau: Erste Hilfe: Wunden richtig versorgen, 21.12.2018)

Wunddesinfektion bei Platzwunden: Ab zum Arzt!

Platzwunden zeichnen sich durch raue Ränder aus. Da diese auseinander klaffen und ungleichmäßig sind, besteht ein hohes Infektionsrisiko, wenn Schmutz oder krankheitserregende Keime in die Wunde gelangen. 

Daher sollten Sie mit einer Platzwunde immer einen Arzt aufsuchen anstatt zu versuchen, die Wunde selbst zu behandeln. Ihr Arzt kann feststellen, wie tief die Wunde ist, ob Knochen verletzt wurden und ob sich Wundtaschen gebildet haben.

(Quelle: Apotheken Umschau: Erste Hilfe: Wunden richtig versorgen, 21.12.2018)

Wunddesinfektion bei Stichwunden - Ärztliche Behandlung notwendig!

Bei Stichwunden ist nicht sofort ersichtlich, wie tief die Wunde ist. Stichverletzungen können sehr tief sein und gegebenenfalls sogar innere Blutungen hervorrufen, auch wenn sie oberflächlich zunächst relativ harmlos wirken. Sie bringen ein hohes Infektionsrisiko mit sich, da durch den spitzen Gegenstand, der die Stichwunde verursacht hat, Keime oder Schmutzpartikel bis in tiefe Gewebeschichten hervor gedrungen sein könnten. Um eine schwerwiegende Infektion zu verhindern, sollten Sie daher im Falle einer Stichwunde immer einen Arzt aufsuchen anstatt selbst zur Wunddesinfektion zu greifen.

(Quelle: Apotheken Umschau: Erste Hilfe: Wunden richtig versorgen, 21.12.2018)

Desinfektion bei Bisswunden und Kratzern

Sowohl bei tierischen als auch bei menschlichen Bissen können Krankheitserreger über den Speichel in die Wunde gelangen. Daher besteht bei unbehandelten Bisswunden ein besonders hohes Infektionsrisiko. So kann eine Bisswunde beispielsweise mit einem Wundstarrkrampf (Tetanus) oder einer Blutvergiftung (Sepsis) einhergehen.

(Quelle: Apotheken Umschau: Erste Hilfe: Wunden richtig versorgen, 21.12.2018)

Wunddesinfektion bei Verbrennungen: Verzichten Sie auf Hausmittel!

Kühlen Sie leichte Verbrennungen zunächst mit lauwarmem, fließendem Wasser. Eine Temperatur von 15 bis 20°C ist hierfür vollkommen ausreichend. Keinesfalls sollten Sie zu eiskaltem Wasser greifen. Denn paradoxerweise kann es durch das kalte Wasser nach einer Verbrennung zur Unterkühlung des Patienten kommen. 

Im Falle großer Verbrennungen sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Notarzt helfen lassen. Verzichten Sie auf den Gebrauch von Hausmitteln. Denn der behandelnde Arzt sollte die Wunde möglichst unverändert sehen, um sie bestmöglich behandeln zu können. Auch wenn sich bei kleineren Verbrennungen Blasen bilden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. 

(Quelle: Apotheken Umschau: Erste Hilfe: Wunden richtig versorgen, 21.12.2018)

Der Wirkstoff Octenidin

Octenidin(-dihydrochlorid) wirkt bereits nach ca. 1 Minute. Es hat ein sehr breites Wirkungsspektrum: Mit Octenidin können sowohl grampositive als auch gramnegative Bakterien und Pilze abgetötet werden. Außerdem dient es zur Inaktivierung einiger Virusarten

Aufgrund der sehr guten Verträglichkeit sind Desinfektionsmittel mit Octenidin sehr gut für die Wundversorgung bei Säuglingen und Kindern geeignet. Zur Desinfektion von schlecht erreichbaren Wunden, Fistelgängen und Gelenken ist der Einsatz von Octenidin ungeeignet. 

(Quelle: Dr. Georg Daeschlein: Desinfektion von Haut und Wunden, 26.11.2009)

Ärztliche Wundversorgung - Gehen Sie auf Nummer Sicher!


Bei tiefen oder klaffenden Wunden sowie bei Wunden an empfindlichen Körperstellen (z.B. am Ohr oder am Auge) empfehlen wir Ihnen, einen Arzt aufzusuchen.
Ihr Arzt kann eine Wunde professionell verschließen, indem er beispielsweise Gewebekleber oder ein spezielles Heftklammergerät nutzt. Gegebenenfalls muss die Wunde sogar genäht werden.

Damit Sie möglichst geringe Schmerzen erleiden müssen, betäubt der Arzt die Stelle häufig lokal. Ihr Arzt hat zusätzliche Möglichkeiten, um eine Wunde professionell zu versorgen, unter anderem Drainagen, Débridements und Madentherapien.

Was passiert, wenn es doch zu einer Infektion kommt? 

Falls Krankheitserreger doch in die Wunde gelangen und nicht durch eine Wunddesinfektion abgetötet werden, spricht man von einer Infektion. Symptome hierfür sind unter anderem:

  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Wässern der Wunde
  • Hauterwärmung

Bei einer schweren Infektion können zudem die folgenden Symptome auftreten:

  • Eiter
  • Schüttelfrost
  • Fieber
  • Erbrechen

Wenn sich eine Wunde entzündet hat, kann es anschließend außerdem zu einer Narbe kommen.

Falls die Krankheitserreger über die Wunde in die Blutbahn gelangen, kann dies zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen. Falls die betroffene Person zuvor keine entsprechende Impfung erhalten hat, kann eine Blutvergiftung sogar im Wundstarrkrampf (Tetanus) resultieren.

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