Masken
Entdecken Sie zahlreiche medizinische Masken und Mundschutz-Masken in unterschiedlichen Ausführungen: Zu unserem Sortiment zählen OP Masken des Typs II und IIR mit einer hohen bakteriellen Filterleistung für einen zuverlässigen Umgebungsschutz. Neben den klassischen medizinischen Masken bieten wir Ihnen auch eine Auswahl an FFP2 Masken an. Diese überzeugen mit einem starken Eigen- und Arbeitsschutz.
Was ist eine medizinische Maske?
Eine medizinische Maske fängt Aerosole und Tröpfchen ihres Trägers auf und bildet damit eine Schutzbarriere für das Umfeld. Damit dient die medizinische Maske, häufig auch als Mundschutz-Maske oder OP Maske bezeichnet, überwiegend dem Fremdschutz. Für den Eigenschutz ist die Mundschutz-Maske hingegen weniger geeignet. Das ist damit zu begründen, dass diese vorrangig große Tropfen auffängt, den Träger aber nicht vor feinen Aerosolen schützt. Zudem liegt sie nicht komplett dicht am Gesicht an, sodass Luft seitlich ein- und austreten kann.
Im medizinischen Alltag wird diese Maskenart daher vor allem von Fachpersonal getragen, um Patienten bestmöglich zu schützen. Doch nicht jede Mundschutz-Maske erfüllt automatisch die erforderlichen Standards. Damit eine medizinische Maske in Europa zugelassen ist, müssen bestimmte Vorgaben eingehalten werden. Achten Sie daher darauf, dass die folgenden Bestimmungen eingehalten wurden, wenn Sie medizinische Masken kaufen:
- CE-Zertifizierung: Gibt an, ob die Vorgaben der Europäischen Norm EN 14683:2025 erfüllt wurden. Dazu gehört insbesondere die Einhaltung der Filterleistung. Erst nachdem der Hersteller die Konformität mit den geltenden Anforderungen nachgewiesen und eine EU-Konformitätserklärung erstellt hat, darf das Produkt mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden.
- Konformitätserklärung: Mundschutz-Masken, die nicht in Europa gefertigt wurden, muss eine EU-Konformitätserklärung beiliegen. Aus dieser muss ein Verweis auf die EN 14683:2019-10 hervorgehen, die nachweist, dass die verordneten EU-Richtlinien erfüllt werden.
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Prüfung
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Typ I
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Typ II
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Typ IIR
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Bakterielle Filterleistung (BFE) (%)
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≥ 95
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≥ 98
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≥ 98
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Mikrobiologische Reinheit (KBE/g)
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≤ 30
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≤ 30
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≤ 30
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Druckdifferenz (Pa)
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≤ 200
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≤ 200
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≤ 300
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Druck des Spritzwiderstandes (kPA)
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entfällt
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entfällt
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≥ 16,0
(=120 mm Hg)
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Flüssigkeitsresistenz
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nein
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nein
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ja
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Anwendungsbereiche
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In welchen Fällen ist die Mundschutz-Maske des Typs I ausreichend?
Die medizinische Maske des Typs I eignet sich vor allem für Patienten, insbesondere während Pandemien oder Epidemien, um die Verbreitung von Infektionen einzudämmen. In Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ist das Tragen der medizinischen Maske für Besucher besonders empfehlenswert.
Die medizinische Maske, die dem Typ I angehört, erfüllt die Anforderung der europäischen Norm EN 14683:2025. Verglichen mit medizinischen Gesichtsmasken der Typen II und IIR, die eine Filterleistung von ≥98 % besitzen, ist die des Typs I mit ≥95 % etwas geringer.
Beachten Sie, dass die Mundschutz-Masken des Typs I nicht für medizinisches Fachpersonal zu empfehlen sind. Das ist mit dem verminderten Schutz und den gleichzeitig hohen Hygieneanforderungen für medizinische Einrichtungen zu begründen. Verwendet werden sollten in diesen Fällen hingegen OP Masken, die dem Typ II oder Typ IIR entsprechen.
Wann ist die medizinische Maske des Typs II oder IIR zu empfehlen?
Medizinische Masken des Typs II kommen vor allem in Arztpraxen, Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen zum Einsatz, wenn ein zuverlässiger Schutz des Umfelds erforderlich ist.
Innerhalb dieser Kategorie wird zusätzlich zwischen Mundschutz-Masken mit und ohne Flüssigkeitsresistenz unterschieden. Medizinische Gesichtsmasken des Typs IIR verfügen über eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Flüssigkeitsspritzern und sind daher mit einem „R“ gekennzeichnet. Diese Variante eignet sich vor allem für Tätigkeiten, bei denen ein Kontakt mit Blut oder Sekreten möglich ist, etwa in Laboren oder bei bestimmten Untersuchungen.
Wie ist eine medizinische Gesichtsmaske aufgebaut?
Die medizinische Gesichtsmaske besteht in der Regel aus mindestens drei Schichten bestehen. Teilweise werden zwischen der Innen- und Außenschicht jedoch weitere Lagen integriert, um einer schnellen Durchfeuchtung entgegenzuwirken. Um die Maske auf Ihre individuelle Kopfform abzustimmen, verfügen die medizinischen Masken bei ARNOWA außerdem über elastische Ohrschlaufen und einen verstellbaren Nasenclip.
Aufbau einer medizinischen OP-Maske:
Wie ziehe ich eine Mundschutz-Maske an?
Damit die chirurgische Maske ihre volle Schutz- und Filterfunktion behält, sollten Sie folgende Reihenfolge beim Anziehen unbedingt berücksichtigen:
- Waschen Sie vor dem Aufsetzen der medizinischen Gesichtsmaske gründlich Ihre Hände.
- Entnehmen Sie die Mundschutz-Maske aus der Verpackung.
- Fächern Sie die OP Maske leicht auf und biegen sie den Nasenclip vor, um einen passgenauen Sitz der chirurgischen Maske zu erzielen.
- Halten Sie die Maske an den Ohrschlaufen fest und positionieren Sie sie vor Ihrem Gesicht.
Ziehen Sie die Ohrschlaufen über die Ohren, sodass Mund, Nase und Kinn vollständig bedeckt sind. - Justieren Sie den Nasenclip mit Ihren Fingern nochmal nach.
- Prüfen Sie, ob die medizinische Gesichtsmaske sowohl Ihre Nase als auch den Mund vollständig abdeckt.
Sollte dies noch nicht der Fall sein, können Sie die Mundschutz-Maske etwas weiter auffächern. - Achten Sie darauf den Maskenstoff nicht an der Innenseite zu berühren, sondern lediglich die Ohrschlaufen.
In welchen Arbeitsbereichen benötige ich eine Mundschutz-Maske?
Typische Arbeitsbereiche, in denen medizinische Masken zum Einsatz kommen sind unter anderem:
- Krankenhäuser,
- Kliniken,
- Altenwohnheime,
- Pflegeeinrichtungen,
- Nagel-Studios,
- Tattoo-Studios,
- Piercing-Studios,
- Labore,
- Lebensmittelindustrie.
Medizinische Gesichtsmasken dienen in erster Linie dem Fremdschutz: Sie reduzieren die Verbreitung von Tröpfchen und senken damit das Infektionsrisiko für andere. In Bereichen mit hohen Hygienestandards sowie beim Kontakt mit vorerkrankten oder immungeschwächten Personen gehören sie zur empfohlenen Arbeitsausrüstung. Bei einem erhöhten Infektionsrisiko – insbesondere bei der Exposition gegenüber Aerosolen – sind filtrierende Halbmasken wie FFP2 oder FFP3 die geeignetere Wahl.
Wie unterscheidet sich die medizinische Maske von FFP Masken?
Der wesentliche Unterschied zwischen medizinischen Masken (OP Masken) und FFP Masken liegt in ihrer Schutzwirkung. Medizinische Masken dienen in erster Linie dem Fremdschutz. Sie fangen Tröpfchen und einen Teil der Aerosole ab, die der Träger ausstößt, und schützen damit vor allem das Umfeld. Für den Eigenschutz sind sie hingegen nur eingeschränkt geeignet.
FFP Masken, sofern sie kein Ventil haben, sind sogenannte partikelfiltrierende Halbmasken und zählen zur persönlichen Schutzausrüstung im Arbeitsschutz. Die Abkürzung „FFP“ steht für „Filtering Face Piece“. Im Gegensatz zu medizinischen Masken bieten sie – sofern sie kein Ausatemventil besitzen - sowohl Eigen- als auch Fremdschutz, da sie Partikle (darunter auch Aerosole) filtern können. Masken mit Ventil bieten hingegen nur Eigenschutz.
Ursprünglich wurden FFP Masken vor allem im Handwerk eingesetzt, um die Atemwege vor Staub zu schützen. Heute sind insbesondere FFP2 und FFP3 Masken auch im medizinischen Bereich weit verbreitet. Alle FFP Masken erfüllen die Europäische Norm EN 149:2001+A1:2009, unterscheiden sich jedoch in ihrer Filterleistung:
- FFP1 Masken: Filtern mindestens 80 % der Aerosole
- FFP2 Masken: Filtern mindestens 94 % der Aerosole
- FFP3 Masken: Filtern mindestens 99 % der Aerosole
Damit bieten FFP Masken einen deutlich höheren Schutz vor feinen Partikeln als medizinische Masken.
Wann sollte ich eine FFP2 oder FFP3 Maske tragen?
FFP2 und FFP3 Masken sollten immer dann getragen werden, wenn ein erhöhter Schutz vor Aerosolen erforderlich ist, sowohl für den Eigenschutz als auch zum Schutz anderer Personen. Das ist insbesondere in medizinischen Bereichen oder bei Tätigkeiten mit potenziell belasteter Luft der Fall.
Ihre Entscheidung, ob Sie eine FFP2 Maske oder eine FFP3 Maske benötigen, hängt von mehreren Faktoren ab: der Viren- und Bakteriengruppe, vor der Sie sich schützen möchten, der Konzentration der Partikel in der Luft sowie der Gefährdung durch die ausgeübte Tätigkeit und die jeweilige Arbeitsumgebung.
FFP2 Masken ohne Ventil sind bereits ausreichend, wenn ein Schutz vor Erregern der Risikogruppe 2 erforderlich ist. Soll hingegen ein Schutz vor Erregern der Risikogruppe 3 erzielt werden – oder sind Partikelkonzentration und Tätigkeitsgefährdung besonders hoch – ist die Verwendung einer FFP3 Maske empfehlenswert.
Überblick wichtiger Eigenschaften:
Welche unterschiedlichen Eigenschaften haben Mundschutz-Masken?
Neben dem klassischen Mundschutz, der auch als medizinische Maske oder OP Maske bekannt ist, gibt es eine Reihe weiterer Maskenarten, die sich in ihrer Schutzwirkung deutlich unterscheiden. Dazu zählen FFP1 ohne Ventil, FFP2 Masken (mit und ohne Ventil), FFP3-Masken (mit und ohne Ventil) sowie einfache nicht genormte Stoffmasken.
Diese Maskentypen unterscheiden sich vor allem darin, ob sie eher dem Fremdschutz, dem Eigenschutz oder beiden dienen. Während einige Masken in erster Linie verhindern, dass der Träger Partikel an die Umgebung abgibt, filtern andere zusätzlich die eingeatmete Luft und schützen so auch den Träger selbst. Ebenso variieren sie darin, gegen welche Partikel sie wirksam sind, etwa Coronaviren, Aerosolen oder bestimmten Schadstoffen.
Im folgenden Vergleich erhalten Sie einen Überblick darüber, welche Maskenart welchen Schutz bietet und für welche Einsatzbereiche sie geeignet ist.
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Mundschutz
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FFP1-Masken ohne Ventil
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FFP2-Masken mit Ventil
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FFP2-Masken ohne Ventil
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FFP3-Masken mit Ventil
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FFP3-Masken ohne Ventil
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Stoffmasken
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dienen dem...
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Selbstschutz
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Umgebungsschutz
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schützen vor...
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nicht-fibrogenem Staub
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Coronavirus (SARS-Cov-2)
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Aerosolen
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Rauch
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Staub
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giftigen Schadstoffen
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radioaktiven Schadstoffen
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krebserregenden Schadstoffen
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FAQ
In unserem Online-Shop können Sie medizinische Masken in unterschiedlichen Farben kaufen. Verkauft werden medizinische Masken außerdem in Apotheken, Supermärkten und Drogerien.
Zertifizierte medizinische Masken erkennen Sie beispielsweise an dem CE-Kennzeichen auf der Maske und der Produktverpackung. Durch dieses wird bestätigt, dass die Maske den Vorgaben der Europäischen Norm 14683:2025 genügt und als Medizinprodukt verwendet werden darf.
Sie sollten eine medizinische Gesichtsmaske regelmäßig wechseln. Durch Atemluft und Schweißbildung durchfeuchtet die chirurgische Maske während des Tragens. Die Durchfeuchtung führt zu einer reduzierten Filterfunktion, sodass ein vollumfänglicher Schutz nicht mehr gegeben ist.
Bei bunten Mundschutz-Masken stellt die farbige Seite in der Regel die Außenseite dar. Ein weiteres Indiz ist der Herstellername bzw. das Herstellerlogo, dass sich ebenfalls auf der Außenseite der medizinischen Gesichtsmaske befindet. Der integrierte Nasenclip sollte nach oben zeigen und nach dem Aufsetzen auf der Nase sitzen. Anhand dieser Merkmale können Sie erkennen, welcher Maskenteil nach oben und welcher nach unten gehört.
Da ein ausgeprägter Bart die Schutzwirkung einer Maske beeinflussen kann, da diese ggf. lockerer sitzt, sollten Sie als Bartträger ebenfalls auf einen passgenauen Sitz achten. Durch die Falten, die die medizinische Maske beim Aufspannen natürlicherweise wirft, lässt sich der Mundschutz auf Ihre individuelle Gesichtsform abstimmen. In einigen Fällen kann es auch empfehlenswert sein, den Bart etwas zu stutzen, damit die medizinische Maske ihre volle Filterleistung entfalten kann.
Mundschutz-Masken des Typs I, II und IIR gelten als medizinische Masken. Die europäische Norm „EN 14683“ wird dabei von allen drei Maskentypen erfüllt. Aufgrund der hohen Hygieneansprüche sind jedoch nur medizinische Masken des Typs II und IIR für medizinisches Fachpersonal zugelassen.
Nein, FFP2-Masken zählen nicht zu den medizinischen Masken im engeren Sinne. Als „medizinische Masken“ werden in der Regel OP-Masken bezeichnet, die vor allem dem Fremdschutz dienen.
FFP2-Masken hingegen gehören zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und unterliegen der Norm EN 149. Sie bieten aufgrund ihrer hohen Filterleistung sowohl einen wirksamen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz und werden daher auch in vielen medizinischen und pflegerischen Bereichen eingesetzt.
Die Frage, wie viel 50 medizinische Masken kosten, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Preis hängt einerseits von dem Maskentyp (Typ II oder Typ IIR) ab. Da Masken des Typs IIR zusätzlich flüssigkeitsresistent sind, fällt der Preis häufig höher aus. Andererseits kosten medizinische Masken für Kinder oder Varianten in bunten Farbtönen teilweise etwas mehr. Zudem ist der Preis für medizinische Masken abhängig von der aktuellen Marktsituation. Grob können Sie deshalb mit einer Preisspanne von 2,00 - 2,60€ netto pro 50 Stück (1 Box) rechnen.
Ja, sowohl FFP Masken als auch medizinische Masken werden von den Herstellern als Einwegprodukte ausgewiesen. Diese sind nicht für die Wiederverwendung geeignet. Sie sollten die Mundschutz-Masken deshalb nach dem Gebrauch entsorgen.
Grundsätzlich sollten Sie sowohl medizinische als auch FFP Masken wechseln, sobald diese durchfeuchtet sind. Umweltfaktoren, wie beispielsweise die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen können die Schnelligkeit der Durchfeuchtung dabei beeinflussen.
Beachten Sie, dass Sie FFP2 Masken ohne Atemventil nicht länger als 75 Minuten am Stück tragen sollten. Für FFP2 Masken mit Atemventil gilt hingegen eine Maximaltragedauert von 120 Minuten.