Ampri - FFP 2 Atemschutzmaske ohne Ventil

  • Preisübersicht
  • Ab 1x
    59,95 €* 2,40 €* / 1 Stück
Inhalt: 25 Stück
  • Art
    Faltmaske
  • Filterklasse
    FFP2 NR
  • Ventil
    ohne Ventil
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Produktnummer: AP-2797
Produktinformationen "Ampri - FFP 2 Atemschutzmaske ohne Ventil"

FFP2-Faltmaske gefaltet für den einmaligen Gebrauch

  • ohne Ventil
  • Farbe: weiß
  • mit einstellbarem Nasenbügel
  • mit Elastikbändern

Qualitätssicherung

  • FFP2 nach EN 149:2001 + A1 : 2009

    VE: 25 Stück/Box

Eine Atemschutzmaske schützt Sie und Ihre Gesundheit, indem sowohl Mund als auch Nase bedeckt werden. Schutzmasken verhindern, dass Sie Feinstaub, Ruß, Rauch oder andere krebserregende Partikel einatmen. Denn das Einatmen dieser Schadstoffe kann zu schweren Atemwegsbeschwerden und Lungenerkrankungen führen. 

Aus diesem Grund eignen sie sich sowohl für zahlreiche verschiedene Berufszweige als auch für den privaten Gebrauch während der Corona-Krise. 

Atemschutzmasken zum Schutz Ihrer selbst

  • Alternative Bezeichnungen: FFP-Masken, Partikelmasken, partikelfiltrierende Halbmasken, Feinstaubmasken
  • Dienen dem Selbstschutz sowie auch dem Schutz seiner Mitmenschen.
  • Wirkung:
    - reduzieren die Belastung der Lunge, indem beispielsweise Rauch und Feinstaub abgefangen und somit nicht eingeatmet werden
    - verhindern, dass potenzielle Krankheitserreger durch Aerosole (Tröpfchenbildung) beim Niesen und/oder Husten in der Luft verwirbelt werden und andere Menschen anstecken können
  • Einsatzzweck:
    - Medizin, z.B. zum Selbstschutz bei der Behandlung von Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten
    - Privat, z.B. Allergiker oder bei Renovierungsarbeiten
    - Privat, z.B. bei extremer Luftverschmutzung in großen Städten
    - Schutz der Bevölkerung bei einer Epidemie/Pandemie (z.B. während der Corona-Krise) 
    - Schutz der Bevölkerung bei Waldbränden o.ä.
    - Schutz vor Feinstaub, z.B. auf Baustellen
  • Rechtliche Qualitätssicherung:
    - Persönliche Schutzausrüstung (PSA), PSA-Verordnung 2016/425
    - DIN EN 149
    - alternativ oder zusätzlich: Medizinprodukt gemäß § 2 Abs. 4a des Medizinproduktegesetzes (MPG)

Wie muss man Atemschutzmasken anziehen? - Anleitung 


Eine Atemschutzmaske ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn sie korrekt getragen wird. Wenn die Atemschutzmaske nicht eng genug anliegt und zu viele Öffnungen bestehen bleiben, können Krankheitserreger und Aerosole an den Rändern der Maske vorbeiströmen. Dementsprechend könnten Sie zum einen selbst gesundheitsschädigende Stoffe einatmen. Zum anderen können Sie Viren an Ihre Umgebung abgeben, wodurch Menschen in Ihrem direkten Umfeld erkranken könnten.

Wir empfehlen Ihnen daher das folgende Vorgehen.

  1. Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife, damit die Atemschutzmaske beim Anziehen nicht kontaminiert wird. 
    (Eine kontaminierte Innenseite gefährdet Sie selbst. Eine kontaminierte Außenseite gefährdet Ihre Mitmenschen, da die Krankheitserreger von der Maske aus in die Luft gewirbelt werden, wenn Sie husten oder niesen.) 
  2. Bedecken Sie Nase und Mund mit der Atemschutzmaske.
  3. Passen Sie die Atemschutzmaske mit den Fingern an Ihre Nasenform an, indem Sie den Nasenclip biegen.
  4. Befestigen Sie die Maske mithilfe der (Gummi-)Bänder hinter Ihren Ohren.
  5. Ziehen Sie die Atemschutzmaske auseinander und passen Sie den integrierten Draht an die Gesichtszüge an.
  6. Kontrollieren Sie die Position der Atemschutzmaske, sodass weder oben und unten, noch an den Seiten ausgeatmete Luft entweichen kann.
  7. Prüfen Sie, ob die Atemschutzmaske ausreichend Luft durchlässt, sodass Sie ungehindert atmen können.

Weitere Hinweise zur Benutzung Ihrer Atemschutzmaske

  • Spätestens wenn Ihre Atemschutzmaske von Ihrer Atemluft durchfeuchtet ist, sollten Sie diese umgehend auswechseln.
  • Berühren Sie die Außenseite der gebrauchten Atemschutzmaske nicht. Denn hieran könnten sich Krankheitserreger befinden.
  • Waschen Sie Ihre Hände nach dem Abnehmen der Maske gründlich mindestens 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife.

Atemschutzmasken für die Baustelle

Eine FFP-Atemschutzmaske schützt vor allem vor Staub und anderen Schadstoffen, die den Atemwegen und der Lunge einen Schaden zufügen könnten. Staub entsteht auf Baustellen unter anderem beim Sägen, Schleifen, Fräsen und Fegen. Auch beim Lackieren oder Schweißen können Schadstoffe in die Luft gewirbelt werden.
Sofern die Schadstoffe ungiftig und nicht-fibrogen sind, ist eine FFP1-Maske ausreichend.

Kommen Sie bei Ihrer Arbeit hingegen auch mit giftigen oder krebserregenden Schadstoffen in Kontakt, sollten Sie zu einer FFP3-Maske greifen.
Bei der Auswahl der richtigen Atemschutzmaske für Ihren Anwendungszweck kommt es zudem auch auf die Schadstoffkonzentration in der Luft an.

Kann eine Atemschutzmaske mehrmals getragen werden?

Die Atemschutzmasken in unserem Sortiment sind grundsätzlich Einwegprodukte. Demnach sollten sie nach dem einmaligen Gebrauch entsorgt werden. Denn zum einen die Filterleistung nimmt nach und nach ab, wenn sich im Filter Staub, Ruß o.ä. absetzt.

Atemschutzmasken für die Medizin

Unter anderem in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen werden FFP-Masken von Ärzten und dem Pflegepersonal benötigt, um sich möglichst gut vor einer Übertragung von Tröpfcheninfektionen schützen zu können.
Zum Schutz der anderen (beispielsweise während einer Operation) genügt in vielen Fällen ein herkömmlicher Mundschutz.

Wenn Ärzte oder medizinisches Fachpersonal sich hingegen selbst vor Krankheitserregern schützen möchten, ist je nach Bakterien- bzw. Virenart eine Atemschutzmaske der FFP-Schutzklassen 2 oder 3 notwendig.

Wenn die Atemschutzmaske lediglich dem Selbstschutz dient, ist es in Ordnung, wenn sie ein Ausatemventil hat, wodurch der Atemwiderstand für den Träger verringert wird.
Ist es hingegen wichtig, dass auch der Patient vor potenziellen Krankheitserregern geschützt wird, die der Arzt oder ein Pfleger ausatmen könnten (beispielsweise während einer Operation), dann darf auf keinen Fall eine Maske mit Ausatemventil verwendet werden.

Nutzungsdauer: Wie lange sind Atemschutzmasken verwendbar?

Wann und wie häufig eine Atemschutzmaske ausgewechselt werden soll, hängt von ein paar verschiedenen Faktoren ab.
Grundsätzlich sollte die Maske ausgewechselt werden, sobald sich der Atemwiderstand erhöht. Dies deutet darauf hin, dass der Filter bereits mit Schadstoffpartikeln zugesetzt ist.

Wie lange eine Atemschutzmaske am Stück getragen werden kann, hängt außerdem von der Filterklasse, der Höhe der Schadstoffkonzentration, vom Schadstoff selbst und von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ab.

Welcher Mundschutz hilft gegen Viren und Bakterien?

Der obenstehenden Tabelle konnten Sie entnehmen, dass sowohl FFP2- als auch FFP3-Masken vor Bakterien und Viren schützen können. Bei der Auswahl der richtigen Atemschutzmaske zum Schutz vor Viren und/oder Bakterien kommt es darauf an, vor welcher speziellen Bakterien- oder Virengruppe Sie sich schützen möchten. 

FFP2-Masken sollten lediglich zum Schutz vor Bakterien und Viren der Risikogruppe 2 getragen werden. FFP3-Masken wiederum schützen zusätzlich auch vor Krankheitserregern der Risikogruppe 3.

Risikogruppe 1 

Bei Bakterien und Viren der Risikogruppe 1 ist es unwahrscheinlich, dass sie eine Krankheit auslösen.
Spezielle Präventionsmaßnahmen sind daher nicht notwendig.

Risikogruppe 2

Zur Risikogruppe 2 zählen Bakterien und Viren, die eine Krankheit auslösen können. Bei diesen Krankheitserregern ist eine Epidemie eher unwahrscheinlich.

Durch entsprechende Präventionsmaßnahmen kann den Krankheiten, die durch Bakterien und Viren der Risikogruppe 2 ausgelöst werden können, wirksam vorgebeugt werden (z.B. mit einer FFP2-Maske). Falls es zu einer Erkrankung kommt, kann diese in der Regel wirksam behandelt werden.

Risikogruppe 3

Bakterien und Viren der Risikogruppe 3 können schwere Krankheiten verursachen.
Zudem besteht die Gefahr einer Epidemie.

Mit den richtigen Präventionsmaßnahmen kann einer Ansteckung bzw. einer Verbreitung für gewöhnlich erfolgreich entgegengewirkt werden (z.B. mit einer FFP3-Maske).

Risikogruppe 4

Zur Risikogruppe 4 gehören Bakterien und Viren, die schwere Krankheiten auslösen können. Den Krankheiten, die auf diesen Krankheitserregern beruhen, kann normalerweise nicht vorgebeugt werden. Ebenso wenig können die Krankheiten behandelt werden.

Wie lange kann eine Atemschutzmaske getragen werden?

Zum einen muss eine Atemschutzmaske regelmäßig ausgewechselt werden, da sie irgendwann nicht mehr vor äußeren Risiken schützt.

Zum anderen darf eine Atemschutzmaske nicht unendlich lange am Stück getragen werden. Denn das Atmen durch eine FFP-Maske kann mitunter durchaus anstrengend werden. Daher sollten Sie eine FFP-Maske nicht zu lange durchgehend tragen. Gönnen Sie Ihrer Lunge zwischendurch stattdessen eine Verschnaufpause.

Bitte entnehmen Sie der folgenden Tabelle die Empfehlungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zu der Frage, wie lange die verschiedenen Atemschutzmasken jeweils am Stück getragen werden können, wie lang die Erholungsdauer (ohne Maske) anschließend sein sollte und wie viele Einsätze der Atemschutzmasken dementsprechend pro Arbeitsschicht möglich sind.

Tragedauer & Erholungsdauer von Atemschutzmasken

FFP-Maske ohne Ausatemventil 
  • Tragedauer (in Minuten): 75
  • Erholungsdauer (in Minuten): 30
  • Anzahl der Einsätze pro Schicht : 5
  • Schichten pro Woche : 4
FFP-Maske mit Ausatemventil
  • Tragedauer (in Minuten): 120
  • Erholungsdauer (in Minuten): 30
  • Anzahl der Einsätze pro Schicht : 3
  • Schichten pro Woche : 5

Atemschutzmasken mit Ventil 

Atemschutzmasken sind grundsätzlich mit und ohne Ventil erhältlich. Das Atemventil ermöglicht es, dass die Atemluft leichter nach außen gelangen kann, wodurch der Atemwiderstand beim Ausatmen verringert wird. Für den Träger bieten beide Varianten grundsätzlich denselben Schutz.

Da die ausgeatmete Luft durch das Ventil ungefiltert aus der Atemschutzmaske hinausströmen kann, bieten Atemschutzmasken mit Ventil keinen Schutz für die Umgebung. Denn das Atemventil lässt Viren und Bakterien vom Inneren der Atemschutzmaske nach Außen strömen.

Atemschutzmasken mit Atemventil sind somit nur zum Selbstschutz, beispielsweise bei Handwerksarbeiten, geeignet. Wer mit der Atemschutzmaske auch seine Mitmenschen schützen möchte, sollte auf ein Atemventil verzichten.

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