MyClean A - Hautantiseptikum

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Inhalt: 0.25 Liter
  • Alkoholgehalt
    alkoholhaltig
  • Inhalt
    250 ml
  • Listung
    VAH-gelistet
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Summe: 3,45 €*
Produktnummer: MM-79600
Produktinformationen "MyClean A - Hautantiseptikum"

Sprühflasche mit Hautdesinfektion zur Anwendung vor Injektionen oder Punktionen.

  • wirkt bakterizid (inkl. MRSA), tuberkulozid, fungizid
  • wirkt viruzid gemäß EN 14476 inkl. HBV/HIV, BVDV(HCV), Vaccinia-, Rota-, Adeno- und Noroviren
  • wirksam gegen Noro-Viren in 15 Sekunden
  • getestet nach den Standardmethoden der DGHM/VAH und EN 1500/ EN 12791
  • rückfettend
  • sehr gut hautverträglich, auch bei häufiger Anwendung
  • Reduzierung der bakteriellen transienten Hautflora in 15 Sekunden
  • desinfiziert chirurgisch in 1,5 Minuten

VE: 250 ml/Flasche, 12 Flaschen/Karton (3 Liter/Karton)

Qualitätssicherung

  • Biozidverordnung
  • EN 1500
  • EN 12791
  • DGHM/VAH-gelistet

Anwendungsgebiet
Gebrauchsfertige Lösung zur Hautdesinfektion vor einfachen Injektionen und Punktionen peripherer Gefäße. Außerdem zur Hautdesinfektion vor Operationen und vor Punktionen der Gelenke, sowie talgdrüsenreicher Haut.

Zusammensetzung
In 100 g sind enthalten:

Wirkstoffe: 73,5 g Ethanol
Sonstige Bestandteile: Gereinigtes Wasser, rückfettendes Tensid

Verwendbarkeit:
3 Jahre

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

Wann sollte ein Hautdesinfektionsmittel verwendet werden?

Eine Hautdesinfektion sollte vor invasiven Eingriffen durchgeführt werden. Die Anwendungsbereiche liegen somit im medizinischen Bereich (u.a. Krankenhaus, niedergelassene Ärzte, Tiermedizin, Rettungsdienst, Alten- und Krankenpflege) sowie auch in Tattoostudios.

Hautdesinfektionsmittel werden zur äußeren Anwendung verwendet, um eine bestimmte Hautstelle vor Injektionen oder Punktionen von Keimen zu befreien.

Wieso ist eine Hautdesinfektion notwendig?

Eine Hautdesinfektion wird vor invasiven Eingriffen durchgeführt, um zu verhindern, dass Mikroorganismen (wie Bakterien, Viren oder Pilze) in das Innere des menschlichen (oder auch tierischen) Körpers vordringen.

Denn wenn Mikroorganismen in den Körper eindringen würden, könnten sie bis in die Muskulatur, in tiefere Hautschichten oder in Gefäße vordringen und hier Entzündungen und Vereiterungen bis hin zu einer Blutvergiftung (Sepsis) verursachen.

Da Hautdesinfektionsmittel einer Sepsis vorbeugen sollen, werden sie auch Antiseptika genannt. 

Hautdesinfektion: Einreibeverfahren vs. Sprühverfahren 

Wer eine Hautstelle beispielsweise vor einer Injektion desinfizieren möchte, hat zwei Möglichkeiten, um das Hautdesinfektionsmittel auf die entsprechende Stelle aufzutragen:

Man unterscheidet das Einreibeverfahren und das Sprühverfahren.

  • a) Einreibeverfahren: Hierbei wird die entsprechende Hautstelle mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Tupfer abgerieben und somit desinfiziert.
  • b) Sprühverfahren: Die entsprechende Hautstelle wird so lange mit dem Hautdesinfektionsmittel besprüht, bis die Haut vollständig benetzt ist.

Wirkungsspektren von Hautdesinfektionsmitteln

Ebenso wie Händedesinfektionsmittel und Flächen- sowie Instrumentendesinfektionsmittel können auch Hautdesinfektionsmittel hinsichtlich ihrer Wirkungsspektren unterschieden werden. Man unterscheidet die Folgenden:

  • Bakterizide: töten vegetative Bakterien inklusive deren Sporen ab
  • Viruzide:
    - viruzid: Sowohl alle behüllten als auch alle unbehüllten Viren werden inaktiviert. 
    - begrenzt viruzid PLUS: Behüllte Viren sowie Adeno-, Noro- und Rotaviren werden inaktiviert. Desinfektionsmittel mit dem Wirkungsspektrum “begrenzt viruzid PLUS” eignen sich nicht zur Inaktivierung der meisten anderen unbehüllten Viren. 
    - begrenzt viruzid: Ausschließlich behüllte Viren werden inaktiviert. Zur Inaktivierung von unbehüllten Viren sind begrenzt viruzide Desinfektionsmittel somit ungeeignet. 

  • Fungizide: töten Pilze und deren Sporen ab
  • Levurozide: töten Hefepilze ab
  • Tuberkulozid: töten spezielle Tuberkulose-Bakterien ab
  • Sporizide: töten Sporen ab

Wirksamkeit gewährleisten, Einwirkzeiten einhalten! 

Damit Hautdesinfektionsmittel ihre volle Wirksamkeit entfalten können, ist es notwendig, dass Sie die vorgegebenen Einwirkzeiten einhalten. Die Einwirkzeiten bei der Antiseptik unterscheiden sich je nach zu desinfizierendem Hautareal.

So muss die Desinfektion an talgdrüsenreichen Hautstellen (z.B. Gesicht, Brust, Genitalbereich) deutlich länger einwirken als an talgdrüsenarmen Hautarealen (z.B. Arme, Beine). Denn talgdrüsenreiche Haut ist in der Regel stärker von Mikroorganismen besiedelt als die talgdrüsenarme Haut.

Um talgdrüsenreiche Hautstellen vor einer Injektion ausreichend von potentiell krankheitserregenden Keimen zu befreien, ist eine Einwirkzeit von mindestens 10 Minuten notwendig.

Bei talgdrüsenarmer Haut muss wiederum je nach Anwendungszweck unterschieden werden. 

  • Vor Injektionen oder Punktionen muss ein Hautdesinfektionsmittel mindestens 30 Sekunden einwirken.
  • Wenn Hohlorgane oder Gelenke punktiert werden, ist eine Einwirkzeit von mindestens einer Minute erforderlich.
  • Auch vor Operationen muss das Hautdesinfektionsmittel auf einem talgdrüsenarmen Hautareal mindestens eine Minute einwirken.
Einwirkzeiten von Hautdesinfektionsmittel

Trotz dieser Richtlinien sollten Sie vor jeder Hautdesinfektion die Angaben des jeweiligen Hautdesinfektionsmittels berücksichtigen. In den Produktdatenblättern finden Sie entsprechende Angaben zu den erforderlichen Einwirkzeiten.

VAH-gelistete Hautdesinfektionsmittel

Im Rahmen der Hautantiseptik ist es besonders wichtig, dass die Keimzahl auf der Haut erfolgreich minimiert wird, bevor eine Injektion oder Punktion durchgeführt wird. Denn andernfalls können Bakterien, Viren oder Pilze ins Innere des Körpers vordringen und hier Entzündungen bis hin zur Blutvergiftung auslösen.  Aus diesem Grund müssen Hautdesinfektionsmittel nach höchsten Standards geprüft und zertifiziert werden. 

Hierzu publiziert der Verbund für Angewandte Hygiene (VAH) regelmäßig eine aktualisierte Liste, aus der Sie entnehmen können, welche Hautdesinfektionsmittel den derzeitigen Qualitätsstandards gerecht werden und sich somit zur prophylaktischen Desinfektion eignen.

Der VAH führt Prüfungen der Wirksamkeit durch und entscheidet darüber, welche Hautdesinfektionsmittel empfehlenswert sind. In der VAH-Liste der Hautdesinfektionsmittel finden Sie außerdem relevante Gebrauchsinformationen und Anwendungshinweise.

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