Medizinische Handschuhe aus Latex - Gentle Skin Grip

  • Preisübersicht
  • Ab 1x
    15,95 €* 0,16 €* / 1 Stück
Inhalt: 100 Stück
  • Farbe
    natur
  • AQL-Level
    AQL 1.5
  • Länge
    ≥ 24 cm
  • Material
    Latex
  • Normen
    EN 374, EN 455, lebensmittelunbedenklich
  • Puderung
    puderfrei
  • Qualität
    Premium-Qualität
  • Besonderheiten
    extra griffig
Sofort lieferbar
Versand bis , wenn Sie innerhalb der nächsten bestellen.
Größe
Summe: 15,95 €*
Produktnummer: MT-1002-M
Produktinformationen "Medizinische Handschuhe aus Latex - Gentle Skin Grip"

Medizinische Handschuhe bieten Sicherheit für Ärzte, Pflegekräfte und Patienten. Die medizinischen Handschuhe "Gentle Skin Grip" punkten mit einer heraussragenden Griffsicherheit, welche durch die Mikrorauung der Oberfläche und durch die Polymerbeschichtung erreicht wird. Durch diese ausgezeichnete Griffsicherheit ist der Gentle Skin Grip Einweghandschuh vor allem in denjenigen Bereichen sehr gut geeignet, in denen man mit feuchten, rutschigen Gegenständen zutun hat, wie z.B. in der Dentalchirurgie. Dieser Einweghandschuh ist etwas dicker als gewöhnliche Latexhandschuhe und wird daher auch besonders gerne in industriellen Arbeitsbereichen verwendet.

Medizinische Handschuhe - Gentle Skin Grip - Produktdetails:

Diese Gentle Skin Handschuhe weisen die folgenden Produktcharakteristika auf:

  • medizinische Handschuhe gemäß EN 455-1/2/3/4
  • Material: Latex
  • puderfrei
  • unsteril
  • beidhändig passend
  • Farbe: beige
  • Oberfläche: polymerbeschichtet
  • hochelastisch
  • reißfest
  • passt sich der Hand sehr gut an
  • sehr protein- und akzeleratorarm, daher sehr hautfreundlich
  • Mikrorauung ermöglicht eine besonders gute Tastsensibilität
  • punktet mit ausgezeichneter Griffsicherheit
  • in den Größen XS bis XL erhältlich
  • Inhaltsstoffe: Naturkautschuklatex, Sulfur, Zinkoxid, ZDEC, ZDBC, Tio2, Antioxidans, Acrylpolymere

VE: 100 Stück/Box, 10 Boxen/Karton (1000 Stück/Karton), 36 Kartons/Palette

Medizinische Handschuhe - Qualitätssicherung:

Die Gentle Skin Handschuhe Grip sind medizinische Handschuhe. Medizinische Handschuhe müssen ganz besondere Qualitätsstandards erfüllen, um in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden zu dürfen. Daher entsprechen die Gentle Skin Grip Latexhandschuhe den folgenden Normen.

  • medizinischer Handschuhe gemäß EN 455-1/2/3/4
  • EN 347-1/2/3
  • EN 388
  • EN 420
  • AQL 1.5
  • Medizinprodukt der Klasse I (gemäß 93/42/EWG)
  • Schutzhandschuh bzw. persöhnliche Schutzausrüstung der Kategorie III (gemäß PSA 89/686/EWG)
  • Lebensmittelkonformität gemäß EG-Verordnung (1935/2004)
  • CE-Kennzeichnung auf allen Verpackungsstufen
  • CE-Klassifizierung: Klasse I
  • Proteingehalt < 10,0 µg/g
  • EN ISO 9001
  • EN ISO 13485

Haltbarkeit der medizinischen Handschuhe

Die Gentle Skin Handschuhe sind bei produktgerechter Lagerung 5 Jahre lang haltbar. Medizinische Handschuhe müssen vor direkter Sonneneinstrahlung sowie vor Feuchtigkeit geschützt werden und bei Temperaturen zwischen 5 und 35° gelagert werden.

Medizinische Handschuhe mit Grip

Der Gentle Skin Grip zeichnet sich durch eine außergewöhnlich hohe Griffigkeit aus. Besonders ZahnÄrzte benötigen medizinische Handschuhe mit besonderem Grip, um im feuchten Mundraum der Patienten präzise arbeiten zu können.

Vorteile von Latexhandschuhen


Lange Zeit wurden nahezu ausschließlich Latexhandschuhe getragen. Denn das Material bringt einige Vorteile mit sich. Latexkautschuk punktet mit einer sehr hohen Elastizität. Dadurch sind auch Einmalhandschuhe aus Latex sehr elastisch und reißen beim Anziehen nur sehr selten, auch wenn der Handschuhschaft am Unterarm sehr hoch gezogen wird.
Das Material bietet einen guten Schutz der Hände - sowohl vor Bakterien und Viren als auch vor Säuren und Laugen.

Da Latexhandschuhe im Vergleich zu Nitril- und Vinylhandschuhen zudem verhältnismäßig dick sind, sind sie überaus strapazierfähig und schützen die Hände gut vor spitzen Gegenständen und anderen Dingen, die die Haut oberflächlich verletzen könnten.
Ein großer Vorteil der Latexhandschuhe liegt darin, dass sie sich der Handform des Trägers optimal anpassen. Sie werden häufig als eine Art zweite Haut empfunden.

Überblick:
Eigenschaften von Latexhandschuhen

Durch ihre handbetonte Passform ermöglichen sie ein ermüdungsfreies Arbeiten und ein ausgezeichnetes Tastempfinden. Aus diesem Grund sind Latexhandschuhe unter anderem in der Zahnmedizin nach wie vor sehr beliebt, da sie hier trotz der Arbeit im feuchten Mundraum einen guten Grip gewährleisten.

Ein weiterer Vorteil der Latexhandschuhe liegt darin, dass es sich bei dem Latexkautschuk, aus dem die Latexhandschuhe hergestellt werden, um ein Naturprodukt handelt. Daher sind Latexhandschuhe im Gegensatz zu Nitril- und Vinylhandschuhen biologisch abbaubar

Wofür eignen sich Latexhandschuhe?


Aufgrund der genannten Vorteile von Latexhandschuhen sind sie in vielen verschiedenen Bereichen sehr beliebt.

Wer benutzt Latexhandschuhe?

Auch Latexhandschuhe sind nach wie vor in vielen verschiedenen Bereichen sehr beliebt. Unter anderem in den folgenden Einrichtungen und Branchen finden sie Anwendung:

  • Humanmedizin (Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Rettungsdienst)
  • Tiermedizin
  • Tattoostudios
  • Friseursalons

Bedingt können Latexhandschuhe auch im Umgang mit Lebensmitteln eingesetzt werden - sofern sie ausschließlich mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen. Denn wenn Latexhandschuhe mit Fetten in Berührung kommen, können sich gegebenenfalls Latexproteine aus den Handschuhen lösen und auf die Lebensmittel übergehen. Wenn ein Latexallergiker die Latexproteine anschließend zu sich nimmt, kann er eine allergische Reaktion erleiden.

Latexhandschuhe in der Medizin

Unter anderem sind Latexhandschuhe in der Medizin sehr beliebt. Hier werden sie sowohl von Ärzten als auch von Medizinischen Fachangestellten und im Rettungsdienst getragen - in der Human-medizin sowie auch in der Tiermedizin. Latexhandschuhe bieten eine gute Barriere zu Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen.

Latexhandschuhe verhindern, dass medizinische Mitarbeiter in den direkten Kontakt mit Blut, Exkrementen oder anderen Körperflüssigkeiten kommen. Sie schützen somit sowohl das medizinische Personal als auch die Patienten vor übertragbaren Krankheiten.

Wenn Sie Latexhandschuhe für den Einsatz im medizinischen Sektor suchen, müssen Sie stets sichergehen, dass die Einmalhandschuhe der Europäischen Norm 455 (EN 455) entsprechen. Diese Norm beschreibt das Prüfverfahren, welches ein Einweghandschuh bestehen muss, um für den Einsatz im medizinischen Bereich zugelassen zu werden.

Latexhandschuhe in der Kranken- und Altenpflege

Latexhandschuhe können nicht nur in Krankenhäusern und bei niedergelassenen Ärzten getragen werden, sondern ebenso in der stationären sowie ambulanten Kranken- und Altenpflege. Auch hierbei handelt es sich um einen medizinischen Anwendungszweck. Daher dürfen auch in der Alten- und Krankenpflege ausschließlich Einweghandschuh verwendet werden, die der Europäischen Norm 455 entsprechen.

Latexhandschuhe für Industrie & Handwerk

Latexhandschuhe sind dicker und verhältnismäßig strapazierfähiger als Nitril- und Vinylhandschuhe. Aus diesem Grund sind sie vor allem dort beliebt, wo die Hände mit spitzen Gegenständen und mechanischen Risiken konfrontiert werden, wie beispielsweise in der Industrie, im Handwerk und in Werkstätten.

Labor & Reinigung - Latexhandschuhe zum Schutz vor Chemikalien

Auch in Laboren und zu Reinigungszwecken können Latexhandschuhe getragen werden, um die Hände vor dem direkten Kontakt mit Chemikalien zu schützen.
Wenn Sie mit Chemikalien arbeiten, sollten Sie ausschließlich Latexhandschuhe tragen, die den Anforderungen der Europäischen Norm 374 (EN 374) entsprechen. Handschuhe, die gemäß dieser Norm zertifiziert wurden, weisen einen entsprechenden Schutz vor Chemikalien auf.

Dass ein Einmalhandschuh gemäß der EN 374 zertifiziert wurde, erkennen Sie an dem Erlenmeyerkolben auf der Handschuhbox. Die Buchstaben unter dem Erlenmeyerkolben zeigen Ihnen, mithilfe welcher Prüfchemikalien die Chemikalienbeständigkeit der Handschuhe getestet wurde.

EN 374 Prüfchemikalien
Kennbuchstabe
Prüfchemikalie
CAS-Nr.
Klasse
A
Methanol
67-56-1
Primärer Alkohol
B
Aceton
67-64-1
Keton
C
Acetonitril
75-05-8
Nitril
D
Dichloromethan
75-09-2
Chlorierter Kohlenwasserstoff
E
Kohlenstoffdisulfid
75-15-0
Schwefelhaltige organische Verbindung
F
Toluol
108-88-3
Aromatischer Kohlenwasserstoff
G
Diethylamin
109-89-7
Amin
H
Tetrahydrofuran
109-99-9
Heterozyklische und Ätherverbindungen
I
Ethylacetat
141-78-6
Ester
J
n-Heptan
142-82-5
Aliphatischer Kohlenwasserstoff
K
Natriumhydroxid 40%
1310-73-2
Anorganische Base
L
Schwefelsäure 96%
7664-93-9
Anorganische Säure, oxidierend
M
Salpetersäure 65%
7698-37-2
Anorganische Säure, oxidierend
N
Essigsäure 99%
64-19-7
Organische Säure
O
Amoniakwasser 25%
1336-21-6
Organische Base
P
Wasserstoffperoxid 30%
7722-84-1
Peroxid
S
Flusssäure 40%
7664-39-3
Anorganische Säure
T
Formaldehydrid 37%
50-00-0
Aldehyd

Latexhandschuhe im Friseursalon: Schutz vor Feuchtigkeit und Chemikalien

Friseurinnen und Friseure setzen ihre Hände täglich viele Stunden lang dem Kontakt mit Feuchtigkeit, Shampoo, Spülungen und Färbemitteln aus. Vor allem Färbemittel und Tönungen enthalten Chemikalien, die die Schutzschicht der Hände angreifen. Um die Hände vor dem Austrocknen und Hautirritationen zu schützen, sollten Sie im Friseursalon daher Einmalhandschuhe tragen. Neben Nitrilhandschuhen eignen sich auch Latexhandschuhe für diesen Anwendungszweck.

Auch hier gilt es im Umgang mit Chemikalien darauf zu achten, ausschließlich Einmalhandschuhe zu tragen, die gemäß der Europäischen Norm 374 zertifiziert wurden.

Tattoos & Kosmetik - Latexhandschuhe zum Schutz vor Infektionen

Auch in Tattoostudios und Kosmetiksalons werden Einmalhandschuhe getragen. Sie verhindern, dass Ihre Hände täglich viele Stunden lang mit Desinfektionsmitteln, Lotionen usw. in Berührung kommen. Dieser Schutz durch Einmalhandschuhe ist erforderlich, da der übermäßige Kontakt mit Lotionen, Desinfektionsmitteln etc. die Hände austrocknen und somit zu Hautirritationen führen kann.

Puderung bei Latexhandschuhen

Latexhandschuhe können Sie in gepuderter sowie auch in ungepuderter Form erhalten. Erfahren Sie im Folgenden, mit welchen Vor- und Nachteilen gepuderte Latexhandschuhe einhergehen und wieso wir Ihnen grundsätzlich den Gebrauch puderfreier Latexhandschuhe empfehlen möchten.

Gepuderte Latexhandschuhe lassen sich grundsätzlich etwas leichter an- und ausziehen als puderfreie Einmalhandschuhe. Vor allem mit feuchten oder gar nassen Händen macht sich dieser Unterschied zwischen puderfreien und gepuderten Handschuhen bemerkbar.

Gleichzeitig geht das Tragen gepuderter Latexhandschuhe jedoch mit gesundheitlichen Risiken einher.

Beim Ausziehen der Einweghandschuhe wird das Puder in die Luft gewirbelt. Wenn Sie das Puder anschließend einatmen, kann das Puder Ihre Atemwege und Schleimhäute reizen.

Das gesundheitliche Risiko von gepuderten Latexhandschuhen ist besonders groß. Denn die im Handschuh enthaltenen Latexproteine werden an das Puder gebunden und gemeinsam mit dem Puder in die Luft gewirbelt. Das hat zur Folge, dass Sie als Anwender nicht nur das Pulver einatmen, sondern zusätzlich zahlreiche Latexproteine.
Wenn ein Latexallergiker die Latexproteine auf diese Weise einatmet, kann dies in einer allergischen Reaktion resultieren. Schlimmstenfalls kann es sogar zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge kommen. (Mehr zum Thema “Latexallergie”) 

Auch wenn bei Ihnen derzeit noch keine Latexallergie diagnostiziert wurde, bringt das Tragen gepuderter Latexhandschuhe ein Risiko für Sie mit sich. Denn der übermäßige Kontakt mit Latexproteinen, wie es beim Tragen gepuderter Latexhandschuhe der Fall ist, kann die Entstehung einer Latexallergie fördern.
Aufgrund dieser gesundheitlichen Risiken sind gepuderte Einmalhandschuhe seit 1998 im medizinischen Bereich gänzlich verboten.

Des Weiteren haben gepuderte Einmalhandschuhe den Nachteil, dass sich das Puder in der Umgebung absetzt, nachdem es beim Ausziehen der Handschuhe in die Luft gewirbelt wurde. Aus diesem Grund sind gepuderte Einmalhandschuhe auch im Umgang mit Lebensmitteln gänzlich verboten. Denn das Puder kann sich auf den Lebensmitteln absetzen und diese verunreinigen. Wenn ein Latexallergiker die Lebensmittel anschließend zu sich nimmt, kann dies eine allergische Reaktion auslösen.

Einmalhandschuhe im Vergleich
Puderfreie Einmalhandschuhe
Gepuderte Einmalhandschuhe
Vorteile
  • hautfreundlicher
  • geringeres Risiko eines allergischen Schocks (v.a. bei Latexhandschuhen)
  • für Lebensmittelindustrie und Gastronomie zugelassen
  • leichteres An- und Ausziehen (auch mit feuchten Händen)
Nachteile
  • lassen sich etwas schlechter anziehen als gepuderte Einmalhandschuhe
  • Reizung der Atemwege und Schleimhäute
  • Risiko bei gepuderten Latexhandschuhen: allergische Reaktion bis hin zum anaphylaktischen Schock
  • Verbot in Lebensmittelindustrie und Gastronomie (Verunreinigung der Lebensmittel)
  • hinterlässt Puderrückstände auf Kleidung

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