MaiMed Protect - ChemGuard Nitrilhandschuhe blau

  • Preisübersicht
  • Ab 1x
    21,95 €* 0,44 €* / 1 Stück
Inhalt: 50 Stück
  • Farbe
    blau
  • AQL-Level
    AQL 1.5
  • Länge
    ≥ 28 cm
  • Material
    Nitril
  • Normen
    EN 374, EN 455, lebensmittelunbedenklich
  • Puderung
    puderfrei
  • Qualität
    Premium-Qualität
  • Besonderheiten
    extra dick
Nicht auf Lager.
Größe
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Produktnummer: MM-76359
Produktinformationen "MaiMed Protect - ChemGuard Nitrilhandschuhe blau"

Der MaiMed Protect - Chemguard Nitrilhandschuh blau bietet mit einem in etwa 300 mm langem Schaft und einer 11mil-Materialstärke besonders guten Schutz! Er ist hervorragend für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie (auch mit fettigen Lebensmitteln), bei Hausmeistertätigkeiten sowie landwirtschaftlichen Arbeiten geeignet.

  • Material: Nitril
  • Materialstärke: 11 mil (mehr als doppelt so hoch wie bei einem regulären Nitrilhandschuh)
  • Farbe: blau
  • puderfrei
  • unsteril
  • latexfrei
  • Länge: ca. 300 mm
  • stark mikrogeraute Oberfläche für besonders guten Grip
  • auch für den Lebensmittelbereich geeignet
  • in den Größen M bis XXL erhältlich

VE: 50 Stück/Box, 10 Boxen/Karton

Qualitätssicherung

  • EN 455-1/2/3/4
  • EN 374-1/2/3
  • AQL 1.5
  • ASTM 6319
  • CAT III

Vorteile von Nitrilhandschuhen: Nitril vs. Latex vs. Vinyl


Nitrilhandschuhe zählen zu den beliebtesten Einmalhandschuhen. Während vor einigen Jahren noch überwiegend Latexhandschuhe benutzt wurden, laufen Nitrilhandschuhe den anderen Einmalhandschuhen nun nach und nach den Rang ab. Denn Einweghandschuhe aus Nitril bieten zahlreiche Vorteile gegenüber Latex- und Vinylhandschuhen.

Zum einen sind Nitrilhandschuhe sehr hautverträglich. Da sie keine Latexproteine enthalten, sind sie auch für Latexallergiker hervorragend geeignet.

Nitrilhandschuhe schützen vor Mikroorganismen wie beispielsweise Bakterien und Viren. Im Gegensatz zu Vinyl- und Latexhandschuhen bieten sie zudem einen sehr guten Schutz gegenüber Chemikalien, Fetten und Ölen. Daher sind sie vor allem in Laboren und bei Reinigungsarbeiten sowie im Umgang mit Lebensmitteln und in Werkstätten beliebter als Latex- und Vinylhandschuhe.

Überblick: Vorteile von Nitrilhandschuhen

Auch vor spitzen Gegenständen schützen Nitrilhandschuhe. Sie sind sehr reißfest und nutzen nur sehr langsam ab, wodurch sie äußerst langlebig sind. Nitrilhandschuhe bieten nicht nur guten Schutz vor Mikroorganismen, Chemikalien, Fetten, Ölen und spitzen Gegenständen, sondern bieten zugleich einen sehr guten Tragekomfort. Sie fühlen sich angenehm auf der Haut an und ermöglichen ein gutes Tastempfinden.

Anwendungsbereiche von Nitrilhandschuhen: Wofür eignen sich Handschuhe aus Nitril?


Aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile sind Nitrilhandschuhe in vielen Anwendungsbereichen sehr beliebt. 

Wofür eignen sich Nitrilhandschuhe?

Nitrilhandschuhe werden unter anderem in den folgenden Bereichen gern eingesetzt:

  • Humanmedizin (Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Rettungsdienst)
  • Tiermedizin
  • Alten- und Krankenpflege
  • Lebensmittelindustrie
  • Gastronomie
  • Reinigungsarbeiten
  • Chemielabore
  • Tattoostudios
  • Friseursalons

Nitrilhandschuhe in der Medizin 

Zum einen sind Nitrilhandschuhe in der Medizin sehr beliebt, da sie eine gute Barriere zwischen der Hand und potenziell gesundheits-schädlichen Mikroorganismen darstellt. Nitrilhandschuhe bieten somit einen guten Schutz vor Bakterien und Viren sowie auch vor der direkten Berührung mit Exkrementen und Körperflüssigkeiten.
Aus diesem Grund werden Nitrilhandschuhe sowohl im Krankenhaus als auch bei Ärzten im niedergelassenen Bereich und im Rettungswagen getragen.

Wenn Sie Nitrilhandschuhe für die Medizin suchen, müssen Sie stets darauf achten, dass die Handschuhe gemäß der Europäischen Norm 455 (EN 455) zertifiziert sind. Diese Norm entscheidet darüber, ob ein Einmalhandschuh für den Einsatz im medizinischen Bereich zugelassen ist oder nicht.

Nitrilhandschuhe in der Alten- und Krankenpflege

Auch in der ambulanten sowie in der stationären Pflege sind Nitrilhandschuhe beliebt. Auch hier schützen sie vor dem direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten, Bakterien und Viren.

Da auch in der Pflege häufig medizinische Eingriffe notwendig sind (z.B. Verbandswechsel oder Infusionen), empfehlen wir Ihnen, auch hierfür Einmalhandschuhe zu wählen, die die Europäische Norm 455 erfüllen.

Für nicht-medizinische Arbeiten (z.B. das Waschen von Patienten) können auch Einmalhandschuhe ausreichend sein, die nicht gemäß der Europäischen Norm 455 zertifiziert sind.

Blaue Nitrilhandschuhe in der Lebensmittelindustrie

Auch im professionellen Umgang mit Lebensmitteln müssen Einweghandschuhe getragen werden, um einen möglichst hohen Hygienestandard zu ermöglichen. Da Nitrilhandschuhe eine sehr gute Beständigkeit gegenüber Ölen und Fetten aufweisen, werden sie in der Lebensmittelindustrie bevorzugt eingesetzt.

Im Vergleich: Sowohl Latex- als auch Vinylhandschuhe sind im Gegensatz dazu nicht für den Kontakt mit fetthaltigen Lebensmitteln geeignet

Denn wenn Vinylhandschuhe mit Fetten in Berührung kommen, können sich chemische Stoffe (sogenannte Weichmacher) aus dem Handschuh lösen und auf die Lebensmittel übergehen. Um den Verbraucher vor dem Verzehr dieser potenziell gesundheitsschädlichen Weichmacher zu schützen, dürfen Vinylhandschuhe im Umgang mit fetthaltigen Lebensmitteln nicht verwendet werden.

Ebenso können sich Latexproteine aus Latexhandschuhen lösen, wenn diese mit fetthaltigen Lebensmitteln in Berührung kommen. Wenn die Latexproteine auf die Lebensmittel übergehen und anschließend von einem Latexallergiker verzehrt werden, kann dies zu einer allergischen Reaktion führen.

In der Lebensmittelindustrie sind vor allem blaue Nitrilhandschuhe sehr beliebt. Denn falls mal ein Handschuh reißt oder verloren geht, kann ein blauer Nitrilhandschuh bzw. ein blauer Handschuhfetzen deutlich leichter wiedergefunden werden als ein andersfarbiger Handschuh. Denn es gibt keine natürlich blauen Lebensmittel. Blau ist somit am auffälligsten und kann am einfachsten herausgefiltert werden.  

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Nitrilhandschuhe für den Lebens-mittelbereich darauf, dass sie eine Lebensmittelunbedenklichkeits-erklärung haben. Ob ein Nitrilhandschuh für den Umgang mit Lebens-mitteln geeignet ist, erfahren Sie auf den Produktdetailseiten.

Einmal-Chemikalienhandschuhe für Labore

Auch in Laboren werden Nitrilhandschuhe bevorzugt eingesetzt. Denn Nitrilhandschuhe bieten eine deutlich bessere Chemikalienbeständigkeit als Latex- und Vinylhandschuhe.
Wenn Sie Einmal-Chemikalienhandschuhe suchen, müssen Sie darauf achten, dass die Handschuhe der Europäischen Norm 374  entsprechen. Denn im Zuge dieser Norm wird geprüft, inwiefern ein Einmalhandschuh vor Chemikalien schützt.

Wenn Sie dieses Piktogramm auf einer Handschuhbox sehen, bedeutet dies, dass die Handschuh grundsätzlich als Einmal-Chemikalienhandschuhe zugelassen sind. An den Buchstaben unter dem Erlenmeyerkolben erkennen Sie, welche Prüfchemikalien verwendet wurden. Dies liefert Aufschluss darüber, mit welchen Chemikalien der Handschuh verwendet werden kann.

EN 374 Prüfchemikalien
Kennbuchstabe
Prüfchemikalie
CAS-Nr.
Klasse
A
Methanol
67-56-1
Primärer Alkohol
B
Aceton
67-64-1
Keton
C
Acetonitril
75-05-8
Nitril
D
Dichloromethan
75-09-2
Chlorierter Kohlenwasserstoff
E
Kohlenstoffdisulfid
75-15-0
Schwefelhaltige organische Verbindung
F
Toluol
108-88-3
Aromatischer Kohlenwasserstoff
G
Diethylamin
109-89-7
Amin
H
Tetrahydrofuran
109-99-9
Heterozyklische und Ätherverbindungen
I
Ethylacetat
141-78-6
Ester
J
n-Heptan
142-82-5
Aliphatischer Kohlenwasserstoff
K
Natriumhydroxid 40%
1310-73-2
Anorganische Base
L
Schwefelsäure 96%
7664-93-9
Anorganische Säure, oxidierend
M
Salpetersäure 65%
7698-37-2
Anorganische Säure, oxidierend
N
Essigsäure 99%
64-19-7
Organische Säure
O
Amoniakwasser 25%
1336-21-6
Organische Base
P
Wasserstoffperoxid 30%
7722-84-1
Peroxid
S
Flusssäure 40%
7664-39-3
Anorganische Säure
T
Formaldehydrid 37%
50-00-0
Aldehyd

Nitril - Handschuhe mit Chemikalienbeständigkeit für Reinigungsarbeiten

Auch für den Umgang mit Reinigungsmitteln ist es wichtig, dass die Hände gut geschützt werden. Denn viele Reinigungsmittel enthalten Chemikalien und andere Stoffe, die die Schutzschicht der Hände angreifen können. Stellen Sie daher sicher, dass die Einmalhandschuhe, die Sie im Umgang mit Reinigungsmitteln verwenden, einen guten Schutz gegenüber Chemikalien bieten.

Auch hier können Sie sich an dem Piktogramm der Europäischen Norm 374 orientieren. Ist die Handschuhbox mit dem Piktogramm ausgezeichnet, kann der Handschuh grundsätzlich als Einmal-Chemikalienhandschuh verwendet werden. Die Buchstaben unter dem Erlenmeyerkolben zeigen Ihnen, mit welchen Prüfchemikalien die Chemikalienbeständigkeit des Handschuhs getestet wurde.
(siehe Tabelle der Prüfchemikalien) 

Einweghandschuhe für Kosmetiksalons & Friseurstudios

Auch in anderen Bereichen sind Nitrilhandschuhe sehr beliebt. So werden sie zum Beispiel auch in Kosmetiksalons verwendet, um die eigenen Hände sowie auch die Kundinnen und Kunden zu schützen.

Da es im kosmetischen Bereich keine Vorgaben zur Farbe der Einmalhandschuhe gibt, haben KosmetikerInnen und TätowiererInnen die freie Wahl. Besonders gern werden farbige Einmalhandschuhe getragen. Die UNIGLOVES Pearl Nitrilhandschuhe können Sie beispielsweise in den Farben Gelb, Pink, Rot, Apricot, Lila, Flieder, Magenta, Blau, Mint, Türkis und Gelb erhalten.

Schwarze Nitrilhandschuhe in Tattoostudios

In Tattoostudios sind vor allem auch schwarze Nitrilhandschuhe sehr beliebt. Denn auf einem schwarzen Handschuh fallen Blut- und Farbflecken kaum auf.

Da es sich bei Tattoos um offene Wunden handelt, kann auch beim Stechen eines Tattoos von einem medizinischen Anwendungszweck gesprochen werden. Da einige Krankheiten durch den Kontakt mit kontaminiertem Blut weitergegeben werden können, muss stets sichergestellt werden, dass der Tätowierer und sein Kunde nicht versehentlich mit dem Blut des jeweils anderen in Berührung kommen.

Hierzu ist es erforderlich, dass Sie einen Einweghandschuh verwenden, der den Anforderungen an einen medizinischen Handschuh gerecht wird (Europäische Norm 455).

Was ist Nitril eigentlich?


Nitrilhandschuhe werden aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (kurz: Nitrilkautschuk) hergestellt. Das Material ist auch unter dem Kürzel “NBR” bekannt, welches die englische Bezeichnung “Nitrile Butadiene Rubber” abkürzt.

Im Gegensatz zum Latexkautschuk handelt es sich beim Nitrilkautschuk nicht um einen natürlichen Stoff, sondern um ein chemisches Erzeugnis. Genau genommen handelt es sich bei dem Material um miteinander vernetzte Polymermoleküle aus Acrylnitril und 1,3-Butadien. Bei dem Nitrilkautschuk handelt es sich um Elastomere, wodurch das Material zu einer Untergruppe der Kunststoffe zählt.

Puderung bei Nitrilhandschuhen


Nitrilhandschuhe sind (ebenso wie auch Latex- und Vinylhandschuhe) sowohl mit als auch ohne Puderung erhältlich.

Gepuderte Nitrilhandschuhe haben den Vorteil, dass sie sich auch mit feuchten oder gar nassen Händen einfacher anziehen lassen als puderfreie Handschuhe. Gleichzeitig bringen gepuderte Einmalhandschuhe jedoch auch einige gesundheitliche Nachteile mit sich.

Beim Ausziehen gepuderter Einmalhandschuhe wird das Puder in die Luft gewirbelt. Wenn das Puder nun eingeatmet wird, können die Atemwege und Schleimhäute gereizt werden. Es kann zu Hustenanfällen und Rötungen kommen.

Vor allem bei Latexhandschuhen stellt die Puderung ein gesundheitliches Risiko dar. Denn die Latexproteine werden an das Puder im Handschuh gebunden. Wenn ein Latexallergiker die Latexproteine in hoher Konzentration einatmet, kann dies zu einer allergischen Reaktion bis hin zu einem anaphylaktischen Schock führen.

In der Lebensmittelindustrie ist es sogar strengstens untersagt, gepuderte Einmalhandschuhe zu tragen. Denn nachdem das Puder in die Luft gewirbelt wurde, wird es sich früher oder später wieder absetzen. Wenn das Puder nun auf den Lebensmitteln landet, werden diese verunreinigt und können der Gesundheit des Verbrauchers schaden.

Einmalhandschuhe im Vergleich
Puderfreie Einmalhandschuhe
Gepuderte Einmalhandschuhe
Vorteile
  • hautfreundlicher
  • geringeres Risiko eines allergischen Schocks (v.a. bei Latexhandschuhen)
  • für Lebensmittelindustrie und Gastronomie zugelassen
  • leichteres An- und Ausziehen (auch mit feuchten Händen)
Nachteile
  • lassen sich etwas schlechter anziehen als gepuderte Einmalhandschuhe
  • Reizung der Atemwege und Schleimhäute
  • Risiko bei gepuderten Latexhandschuhen: allergische Reaktion bis hin zum anaphylaktischen Schock
  • Verbot in Lebensmittelindustrie und Gastronomie (Verunreinigung der Lebensmittel)
  • hinterlässt Puderrückstände auf Kleidung

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