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Welches Desinfektionsmittel gegen MRSA?

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Vor allem im medizinischen Bereich begegnet einem immer wieder die Abkürzung MRSA – ein Krankenhauskeim, vor dem sich viele Menschen fürchten. Im Folgenden erfahren Sie, was MRSA genau ist, wo MRSA-Infektionen auftreten und welches Krankheitsbild eine MRSA-Infektion mit sich bringen kann. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie MRSA durch Desinfektion vorbeugen können und was bei einem tatsächlichen MRSA-Ausbruch zutun ist.

Was ist MRSA?

Die Abkürzung „MRSA“ steht für die Bezeichnung Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Hierbei handelt es sich um ein Bakterium, welches gegen den Wirkstoff Methicillin resistent ist. Dieser Wirkstoff wird in den heutzutage gängigen Antibiotika eingesetzt. In der Regel sind die MRSA-Bakterien außerdem gegen den Wirkstoff Oxacillin resistent. Einige MRSA-Erreger sind sogar multiresistent, d.h. sie sind resistent gegen viele verschiedene Antibiotika-Wirkstoffe und lassen sich von diesen also nicht abtöten.

Im Klartext bedeutet dies für die Betroffenen, dass durch MRSA-Erreger ausgelöste Krankheiten nur schwer mit Antibiotika bekämpft werden können.

Wo treten MRSA-Infektionen auf?

MRSA-Infektionen treten vor allem in Krankenhäusern und Arztpraxen sowie in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen auf.

Die Häufigkeit von MRSA-Infektionen in Kliniken nimmt zwar seit einigen Jahren stetig ab, doch weiterhin wurden auch im Jahr 2014 noch in rund jeder 10. Klinik Methicillin-resistente Staphylococcs aureus Isolate festgestellt. Für gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem sind die MRSA-Erreger zunächst harmlos. Während rund 20% der Bevölkerung die MRSA-Keime sogar dauerhaft auf der Haut bzw. auf den Schleimhäuten tragen, sind rund 60% der Bevölkerung zumindest vorübergehend von den MRSA-Keimen kolonisiert, d.h. die Keime halten sich auf der Haut auf.

Bei Menschen, die krank sind und/oder ein schwaches Abwehrsystem haben, besteht hingegen das Risiko einer Infektion. Das Gefährliche an den MRSA-Erregern ist ihre Resistenz gegen die gängigen Antibiotika. Da Antibiotika die Vermehrung der Keime nicht verhindern können, können durch MRSA-Erreger verursachte Krankheiten für die Betroffenen sehr gefährlich werden.

Krankheitsbild von MRSA

Die Infektionen, die durch MRSA-Erreger verursacht werden können, sind vielseitig. Zum einen kann eine Infektion zu eitrigen, oberflächlichen Beschwerden kommen, darunter Furunkel, Abszesse und Karbunkel im Gesicht, am Hals und im Nacken. Außerdem kann eine MRSA-Infektion zu Entzündungen der Knochenhaut und der Ohrspeicheldrüse führen sowie auch zu einer Lungenentzündung oder einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung.

Des Weiteren kann eine MRSA-Infektion zu großflächiger Ablösung der Haut, Weichteilinfektionen oder gar zu einem Multiorganversagen führen.

Die Inkubationszeit beträgt circa 4 bis 10 Tage, d.h. die ersten Symptome treten rund 4 bis 10 Tage nach der Infektion auf.

Desinfektion: MRSA-Infektionen vorbeugen

Da diese Infektionen vor allem für Menschen mit geschwächtem Immunsystem tödlich enden können, ist eine Infektionsprävention mit den richtigen Desinfektionsmitteln gegen MRSA außerordentlich wichtig.

Die Erreger werden sowohl über die Hände und kontaminierte Flächen als auch über die Atemwege übertragen. Demnach ist sowohl an den Händen als auch auf Flächen eine entsprechende MRSA-Desinfektion erforderlich.

Infektionsprävention gegen MRSA:

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) des Robert Koch-Instituts (RKI) veröffentlicht regelmäßig Empfehlungen, die als Grundlage für den Infektionsschutz dienen. Hieraus können entsprechende Hygienemaßnahmen entnommen werden. Die KRINKO empfiehlt eine individuelle ärztliche Risikoanalyse in jeder Einrichtung. Zusätzlich sollen laut der Kommission grundlegende Hygienemaßnahmen sowie gegebenenfalls auch MRSA-spezifische Maßnahmen getroffen werden (z.B. Screening, Sanierung).

Zur Basishygiene zählen eine regelmäßige Hände- und Flächendesinfektion.

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Die Hände sollten vor und nach jedem Patientenkontakt, nach der Berührung von eventuell infektiösen Gegenständen und vor aseptischen Tätigkeiten gründlich desinfiziert werden. Eine alkoholische Händedesinfektion ist gegen MRSA genauso wirksam wie gegen andere nicht-antibiotika-resistente Bakterien auch.

Wie lange Sie die jeweilige Desinfektion gegen MRSA einwirken lassen müssen, können Sie den technischen Datenblättern entnehmen, die Sie in dem Download-Bereich der jeweiligen Produktbeschreibung finden können. Neben der entsprechenden Einwirkzeit, muss bei der Händedesinfektion gegen MRSA beachtet werden, dass genügend Desinfektionsmittel verwendet wird und die ganze Hand benetzt ist. Häufig werden die Daumen sowie auch die Fingerzwischenräume bei der Desinfektion vernachlässigt. Dies gilt es auch bei der Desinfektion gegen MRSA zu vermeiden.

Um die vorhandenen MRSA-Erreger abtöten zu können, sind also keine speziellen MRSA-Desinfektionsmittel notwendig. Sie können einfach auf alkoholische Händedesinfektionsmittel zurückgreifen. Denn diese wirken gegen MRSA-Keime genauso wie auch auf Bakterien, die nicht antibiotika-resistent sind.

Im Rahmen der Händedesinfektion gegen MRSA empfehlen wir Ihnen die MyClean HB Händedesinfektion sowie die Schülke desderman pure Desinfektion, welche sowohl als flüssiges Desinfektionsmittel als auch als Desinfektionsgel erhältlich ist.

Alle drei Produkte wirken gegen MRSA-Keime und punkten zugleich mit einer sehr guten Hautverträglichkeit.

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Ebenso wichtig ist es, die entsprechende Flächendesinfektion gegen MRSA durchzuführen. Denn nicht nur über die Hände, sondern ebenso über kontaminierte Gegenstände und Flächen kann der MRSA-Erreger übertragen werden. Auch in den Datenblättern der jeweiligen Flächendesinfektion gegen MRSA finden Sie Angaben darüber, wie lange das jeweilige Desinfektionsmittel einwirken muss, um erfolgreich gegen MRSA wirksam zu sein.

Auch im Rahmen der Flächendesinfektion benötigen Sie kein spezielles MRSA-Desinfektionsmittel. Der Gebrauch einer alkoholischen Flächendesinfektion genügt, um die MRSA-Keime abzutöten.

Um Ihre Flächen gegen MRSA zu desinfizieren, können wir Ihnen die MyClean DS Schnelldesinfektion, die MyClean DS A Flächendesinfektion, das Schülke antifect N liquid Desinfektionsmittel sowie die Schülke mikrozid AF liquid Schnelldesinfektion empfehlen.

Wenn es besonders wahrscheinlich ist, dass Sie mit dem MRSA-Erreger in Kontakt kommen werden, empfiehlt es sich außerdem, Einweghandschuhe und einen Mundschutz zu tragen, um den Kontakt zu MRSA-Erregern so weit wie möglich zu verhindern.

MRSA Ausbruch – Was tun?

Anhand der Symptome ist in der Regel nicht auf den ersten Blick erkennbar, dass eine Krankheit durch einen MRSA-Erreger verursacht wurde. Die Symptome sind die gleichen wie bei anderen Staphylococcus aureus-Infektionen. Der Unterschied liegt darin, dass der Krankheitserreger von den gewöhnlichen Antibiotika nicht abgetötet werden kann.

Wenn der Verdacht einer MRSA-Infektion besteht, können im Labor Abstriche des Erkrankten untersucht und der Verdacht erhärtet oder widerlegt werden. Die Abstriche können vom Rachen, vom Nasenvorhof, von den Achseln oder der Leiste des Erkrankten stammen. Außerdem können Wundsekrete und Eiter im Labor untersucht werden. Mit diversen Verfahren lässt sich dann feststellen, welcher Keim für die Erkrankung verantwortlich ist und gegen welche Antibiotika der jeweilige Keim resistent ist.

Anschließend kann eine Therapie mit verschiedenen Antibiotika erfolgen. Wirkstoffe, die gegebenenfalls auch gegen MRSA-Erreger wirken können, sind unter anderem Linezolid, Tigecyclin, Cephalosporine und Daptomycin.

Wenn der Betroffene die MRSA-Träger auch nach Abklingen der Infektion weiterhin auf der Haut trägt, besteht die Gefahr, dass er sich zukünftig erneut infizieren wird, wenn sein Immunsystem geschwächt ist. Daher ist eine Sanierung der Personen notwendig, die die MRSA-Keime auf ihrer Haut tragen. Diese Personen werden auch MRSA-Träger genannt.

Eine Sanierung bedeutet, dass die MRSA-Keime von der Haut sowie auch von den Schleimhäuten des Betroffenen entfernt werden.

Wurden die MRSA-Keime im Nasenvorhof des Betroffenen gefunden, liegt eine nasale MRSA-Besiedlung vor. In diesen Fällen kann die Anzahl der MRSA-Bakterien durch den Gebrauch von Mupirocin-Nasensalbe reduziert werden. Die Salbe muss hierzu 5 Tage lang 3 mal täglich in beiden Nasenvorhöfen aufgetragen werden.

Haben sich die MRSA-Keime hingegen auf der Haut einer Person angesiedelt, muss der Betroffene seinen Körper sowie auch seine Haare fünf Tage lang täglich mit entsprechenden Dekontiminationspräparaten waschen, die nachgewiesenermaßen auch gegen MRSA wirksam sind.

Da die MRSA-Bakterien von der Haut auch auf die Gegenstände in der Umgebung des Betroffenen übertragen werden, müssen auch die Kleidung, Handtücher sowie die Bettwäsche des Betroffenen täglich nach der genannten Körperpflege thermisch oder chemothermisch gewaschen und desinfiziert werden. Ebenso müssen diejenigen Gegenstände, mit denen der Betroffene in Kontakt gekommen ist, regelmäßig gegen MRSA desinfiziert werden. Hierzu zählen beispielsweise Schmuck, Brillen und Hörgeräte. Auch die Pflegeutensilien wie die Zahnbürste oder der Rasierer des Patienten müssen gegen MRSA desinfiziert oder ausgewechselt werden. Zudem müssen diese Gegenstände im Zimmer des Patienten aufbewahrt werden. Um eine Verbreitung der MRSA-Bakterien zu vermeiden, dürfen sie nicht in Kontakt mit anderen Menschen als dem zuständigen Pflegepersonal und dem jeweiligen Patienten selbst kommen.

Wenn die Haut von MRSA-Bakterien besiedelt ist, sollte außerdem auf den Gebrauch von Lippenstiften, Deorollern oder vergleichbaren Produkten verzichtet werden, da die Bakterien andernfalls von den entsprechenden Produkten aufgenommen und bei jedem Gebrauch wieder auf die Haut übertragen werden.

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Tags: Desinfektion

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